Das PILS überführt Aerosole in eine wässrige Probenlösung, welche direkt dem Ionenchromatographen zur Analyse zugeführt wird. Diese quasi-kontinuierliche Messung erlaubt eine Bestimmung von Anionen und Kationen mit einer sehr hohen zeitlichen Auflösung. Somit können schnelle Änderungen in der Aerosolzusammensetzung verfolgt werden.
Es können PM1 bis PM10, d.h. Partikel kleiner als 1 µm bis kleiner als 10 µm, erfasst werden. Dies wird durch einen vorgeschalteten Zyklon oder Impaktor zur Abscheidung grösserer Partikel definiert. Die sauren resp. alkalischen Gase in der zu messenden Luft werden durch Denuder vor dem PILS entfernt.
Es ist keine weitere Probenvorbereitung erforderlich.
Andere Analysemethoden, die flüssige Proben benutzt, können ebenfalls eingesetzt werden.